Geschichte vom KUNST-handwerker-MARKT Rostock

Neben anderen Projekten des Landesverbandes Kunsthandwerk e.V. gibt es seit dem Jahr 1990 den immer am ersten Juliwochenende stattfindenden Töpfermarkt in Schwerin (später übernommen vom „Verein Ton und Töne e.V.“) unter Leitung der Keramikerin Birke Kästner.

Die Überlegung auch einen professionellen Kunsthandwerkermarkt für die Öffnung verschiedener Gewerke zu organisieren, gab es konkret erstmals von mir als Vorsitzende des Landesverbandes in dem gemeinsamen Ausstellungsprojekt in Groß Raden 1995 zum 1000 jährigen Jubiläum Mecklenburgs. 1996 folgte eine Ausstellung in Silkeborg / Dänemark. Die „PetriGalerie“ (1996- 2001) in den Räumen des Schleswig-Holsteinhauses in Rostock brachte die Nähe zum Alten Markt und neue Überlegungen dort einen Kunsthandwerkermarkt zu etablieren. Jedoch war die Anbindung an den Besucherstrom Rostocks in der Innenstadt nicht gegeben.

In kleinen Schritten ging es dann aber doch los auf dem damals noch nicht sanierten Gelände des „Klosters zum Heiligen Kreuz“. Zwei Jahre brauchten wir, um uns „nach draußen zu trauen“. So entwickelte sich der große „KUNST-handwerker-MARKT“ vom Universitätsplatz bis in den Klosterhof. Die Eröffnung der GALERIE KLOSTERFORMAT, die seit 2002 von uns als privat geführte Galerie wechselnden Ausstellungen der angewandten und Bildenden Kunst zeigt, ist seitdem Mittelpunkt für die gesamte Leitung und Organisation des nur einmal im Jahr (August) stattfindenden Kunsthandwerkermarktes.

Christiane Lamberz/ Ausstellungsorganisation/ Dipl. Design/Keramik FH

Bilder vom Ausstellungsprojekt in Groß Raden 1995: